2. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Halle
Im Jahr 2006 fusionierten das Philharmonische Staatsorchester Halle und das Orchester des Opernhauses Halle zu einem Orchester – der Staatskapelle Halle, wie Sie sie heute kennen. Aus Anlass dieser Neugründung erteilte das junge Orchester dem Komponisten Siegfried Matthus einen Kompositionsauftrag: So entstand »Hallelujah 2006« als Werk des Neuanfangs und des Aufbruchs. Die Uraufführung leitete Hartmut Haenchen; zum 20-jährigen Bestehen der Staatskapelle kehrt er nun zurück, um dieses Stück erneut zur Aufführung zu bringen. Als tiefer Wunsch nach Aufbruch erklingt außerdem die 8.Weiterlesen
Im Jahr 2006 fusionierten das Philharmonische Staatsorchester Halle und das Orchester des Opernhauses Halle zu einem Orchester – der Staatskapelle Halle, wie Sie sie heute kennen. Aus Anlass dieser Neugründung erteilte das junge Orchester dem Komponisten Siegfried Matthus einen Kompositionsauftrag: So entstand »Hallelujah 2006« als Werk des Neuanfangs und des Aufbruchs. Die Uraufführung leitete Hartmut Haenchen; zum 20-jährigen Bestehen der Staatskapelle kehrt er nun zurück, um dieses Stück erneut zur Aufführung zu bringen. Als tiefer Wunsch nach Aufbruch erklingt außerdem die 8. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch – eines der imponierendsten und kompromisslosesten Werke des Komponisten. Geschrieben im Sommer 1943, inmitten der Schrecken des Zweiten Weltkriegs, erwarteten die sowjetischen Machthaber eine weitere triumphale »Siegessinfonie«. Doch Schostako witsch entzog sich der propagandistischen Vereinnahmung. Stattdessen schuf er ein schonungsloses Klangbild existenzieller Bedrohung – geprägt wohl nicht nur von den Schrecken des Krieges, sondern auch von der Repression im eigenen Land. Das Ergebnis ist eine Sinfonie von erschütternder Wucht, deren eindringliche Menschlichkeit bis heute nachhallt.
Siegfried Matthus: Hallelujah 2006 Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 c-Moll op. 65
Hartmut Haenchen
Hartmut Haenchen zählt zu den vielseitigs ten Dirigenten unserer Zeit und ist inter national in Oper und Konzert gefragt. Er begann seine lange Karriere in Halle, als Direktor der Robert-Franz-Singakademie und Dirigent der Halleschen Philharmonie. Von 1986 bis 2002 war er Chefdirigent der Niederländischen Philharmonie und bis 1999 Generalmusikdirektor der Nieder ländischen Oper in Amsterdam. Gast spiele führten ihn zu zahlreichen führenden Orchestern in Europa, Asien und Amerika. Er ist Ritter des Ordens vom Niederländi schen Löwen, Träger des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutsch land, Ehrendoktor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und erhielt zahlreiche Preise, darunter den Grand Prix de la Critique, den Leipziger Richard-Wagner-Preis und 2025 den Mor tier Award für sein Lebenswerk
Weniger lesen11.10.2026 bis 12.10.2026
Einführung jeweils 45 Min vor Beginn