Cristina Murer: Wohnen mit Spolien im spätantiken Ostia

Am Beispiel von bisher wenig erforschten Spolienassemblagen in spätantiken Wohnbauten soll gezeigt werden, wie die lokale Verfügbarkeit zu einer eklektischen Wiederverwendung von Fragmenten früherer Bauten führte. Gleichzeitig lassen sich ähnliche Aneignungsprozesse auch in der literarischen Produktion dieser Zeit beobachten, insbesondere in der Centonendichtung. Hier werden Textfragmente antiker Autoren aufgegriffen und in einen neuen inhaltlichen Zusammenhang gestellt. Der Vergleich dieser beiden für das 4.Weiterlesen
Am Beispiel von bisher wenig erforschten Spolienassemblagen in spätantiken Wohnbauten soll gezeigt werden, wie die lokale Verfügbarkeit zu einer eklektischen Wiederverwendung von Fragmenten früherer Bauten führte. Gleichzeitig lassen sich ähnliche Aneignungsprozesse auch in der literarischen Produktion dieser Zeit beobachten, insbesondere in der Centonendichtung. Hier werden Textfragmente antiker Autoren aufgegriffen und in einen neuen inhaltlichen Zusammenhang gestellt. Der Vergleich dieser beiden für das 4. Jahrhundert charakteristischen Kunsttraditionen verdeutlicht die verstärkte Rezeptionstätigkeit, die die Spätantike prägte. Ein Gastvortrag von Prof. Dr. Cristina Murer (Universität Tübingen). Weniger lesen
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Veranstaltungsort:
Robertinum, Hörsaal
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