Tuesday
10.10.
19:00

Ruben Gerczikow und Monty Ott über junge jüdische Politik in Deutschland

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„Ein ehrlicher Blick auf die selbstbewusste junge jüdische Generation, die darum kämpft, als echte Menschen wahrgenommen zu werden. Reportagen, die sich nicht scheuen, einen Schritt zurück zu gehen, um einen unverstellten, nicht-instrumentalisierenden Blick auf jüdische Pluralität zu werfen.“ Shahrzad Eden Osterer, Journalistin

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„Ein ehrlicher Blick auf die selbstbewusste junge jüdische Generation, die darum kämpft, als echte Menschen wahrgenommen zu werden. Reportagen, die sich nicht scheuen, einen Schritt zurück zu gehen, um einen unverstellten, nicht-instrumentalisierenden Blick auf jüdische Pluralität zu werfen.“ Shahrzad Eden Osterer, Journalistin

Viele junge Jüdinnen*Juden haben in der Vergangenheit immer wieder mutig das Wort ergriffen. Haben dafür gekämpft, was sie für richtig halten und woran sie glauben. Sie haben um ihre Vision einer gerechten Gesellschaft gerungen. Heute leben mindestens 25.000 von ihnen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren in Deutschland. Ihr Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen unserer Gesellschaft ist angesichts der virulenten Bedrohung durch den Antisemitismus alles andere als selbstverständlich. Doch wer sind diese jungen Menschen, die sich zu Wort melden? Was treibt sie an? Wie steht ihr politisches Engagement im Zusammenhang mit ihrer jüdischen Identität?
Monty Ott und Ruben Gerczikow stellen ein Kaleidoskop jüdischer Identitäten zusammen, das im Widerspruch zu der erinnerungskulturellen Festschreibung von Jüdinnen*Juden als passive Opfer steht. Sie lassen junge und jüdische Menschen zu Wort kommen, bieten ihnen ein Forum, auf dem sie von ihrem vielfältigen politischen Engagement und ihren Kämpfen berichten. Ihre Reportagen erzählen davon, wie eine junge Generation von Jüdinnen*Juden ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt hat, mit dem sie diese Gesellschaft verändern wollen.

Unter anderem mit Arkadij Khaet, Benjamin Strasser, Dalia Grinfeld, Dan Diner, Felix Tamsut, Hermann Gröhe, Irene Mihalic, Karamba Diaby, Martina Renner, Laura Cazés

 

Mit Geleitworten von Remko Leemhuis, Direktor des American Jewish Committee Berlin Lawrence & Lee Ramer Institute for German-Jewish Relations, und Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus

 

Ruben Gerczikow ist Kommunikationswissenschaftler und Autor. Er recherchiert u. a. zu antisemitischen Strukturen im digitalen und öffentlichen Raum. Regelmäßig kommentiert er das politische Tagesgeschehen und bezieht explizit Position zu Antisemitismus, Rechtsextremismus und Islamismus. Von 2019 bis 2021 war er Vizepräsident der European Union of Jewish Students sowie der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands. Er ist glühender Anhänger des 1. FC Köln.

 

Monty Ott ist Politik- und Religionswissenschaftler, Autor und Aktivist. Er publiziert regelmäßig zu tagespolitischen Themen und beschäftigt sich in seinen Beiträgen mit Antisemitismus, Erinnerungskultur, Intersektionalität und Queerness. Seit über einem Jahrzehnt engagiert sich Monty Ott in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit. Von 2018 bis 2021 war er Gründungsvorsitzender von Keshet Deutschland e. V.

 

 

 

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