Vernissage: "Konstanze Göbel. Halle im Umbruch. 1987–1989“
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1987 begann die Fotografin Göbel (*1950), die Stadt Halle (Saale) und ihre Menschen in einfühlsamen Bildern zu dokumentieren. Auftraggeber war der Rat des Bezirkes Halle, der das Zusammentreffen von neuer und alter Architektur festhalten wollte – mit einem positiven Blick auf die Neubauten und die Umbruchsituation in der Stadt. Das Projekt sollte als Kontrapunkt zu Helga Paris (*1938–2025) Fotoserie Häuser und Gesichter. Halle 1983–85 dienen, die 1986 eine hitzige Debatte ausgelöst hatte.
Weiterlesen1987 begann die Fotografin Göbel (*1950), die Stadt Halle (Saale) und ihre Menschen in einfühlsamen Bildern zu dokumentieren. Auftraggeber war der Rat des Bezirkes Halle, der das Zusammentreffen von neuer und alter Architektur festhalten wollte – mit einem positiven Blick auf die Neubauten und die Umbruchsituation in der Stadt. Das Projekt sollte als Kontrapunkt zu Helga Paris (*1938–2025) Fotoserie Häuser und Gesichter. Halle 1983–85 dienen, die 1986 eine hitzige Debatte ausgelöst hatte.
Doch auch Göbels Aufnahmen zeigen eine Stadt voller Widersprüche in klaren, oft nachdenklich stimmenden Bildern. Halles Innenstadt litt unter einem jahrelangen Sanierungsstau, viele der Altbauten waren in einem desaströsen Zustand. Durch die Nähe zum größten DDR-Industriekomplex lag stets ein grauer Schleier über der Stadt und die Luft war diesig. Göbels Fotografien fangen nicht nur die visuelle Anziehungskraft dieses urbanen Panoramas ein, sondern auch die herausfordernde Lebenssituation seiner Bewohner*innen. 1989 wurden die Bilder in Halle (Saale) erstmalig gezeigt. 2026 wird die gesamte Serie aus 50 Fotografien zu sehen sein.
Eine Ausstellung des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Halle.
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