Monday
20.04.
14:00

The Gallery as a Stage – #2 Acting/Reacting

  • Kostenfrei

Mit The Gallery as a Stage #2_Acting/Reacting verwandelt sich die Burg Galerie im Volkspark vom 16. April bis 31. Mai 2026 in einen experimentellen Bühnenraum. Die Ausstellung bricht bewusst mit der bisherigen Wahrnehmung der Burg Galerie: Sämtliche Räume erhalten neue Funktionen und eröffnen ungewohnte Möglichkeiten für Interaktionen und Auftritte. Im Zentrum steht eine eigens aufgebaute Bühnensituation im großen Galerieraum, die den Ort zum performativen Experimentierfeld macht.Weiterlesen

Mit The Gallery as a Stage #2_Acting/Reacting verwandelt sich die Burg Galerie im Volkspark vom 16. April bis 31. Mai 2026 in einen experimentellen Bühnenraum. Die Ausstellung bricht bewusst mit der bisherigen Wahrnehmung der Burg Galerie: Sämtliche Räume erhalten neue Funktionen und eröffnen ungewohnte Möglichkeiten für Interaktionen und Auftritte. Im Zentrum steht eine eigens aufgebaute Bühnensituation im großen Galerieraum, die den Ort zum performativen Experimentierfeld macht. Nach einem Open Call an der BURG wurden von einer hochschulinternen Jury 27 Bewerbungen für die Realisierung ausgewählt. Über einen Zeitraum von sechs Wochen nutzen mehr als 100 Studierende, Alumni und Lehrende die Galerie als Raum für Performances, Lectures, Aktionen, Installationen und intensiven Austausch. Die Burg Galerie wird damit selbst zur Akteurin: als Bühne, Labor und sozialer Treffpunkt zugleich.

Auch zwischen den Veranstaltungen bleibt die Ausstellung erlebbar: Besucher*innen sind eingeladen, Bühne, Backstage-Bereich, Kostüm, Maske, Fundus sowie Licht und Sound aus künstlerischer Perspektive zu entdecken. Zahlreiche Interventionen prägen den Raum, darunter ein rankendes Deckenelement, das die Bühne in einen lebendigen Organismus verwandelt. Requisiten warten auf ihre Aktivierung: etwa Mito, eine überdimensionale Puppe, oder im Raum schwebende Körbe für eine partizipative Koch-Aktion zur Finissage. Darüber hinaus eröffnen sich vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten: An Schminktischen kann Schmuck betrachtet werden, Besucher*innen können Sitzplatz-Patenschaften übernehmen oder im Film eine zeitgenössische Interpretation des Pierrots erleben, jener ikonischen Figur des Theaters.

The Gallery as a Stage #2_Acting/Reacting versteht sich als Raum, in dem Kunst nicht nur präsentiert, sondern gemeinsam erlebt wird. Bei den vielen Performances, die zur Aufführung kommen, wird der kollektiv geteilte Zeitraum auch zur Erfahrung einer gemeinsamen „Passage“. Wir laden die Besuchenden herzlich ein, Teil dieses Experiments zu werden.

So geht es bei BCC: ruckizucki um die gemeinsame Herstellung von Live-Publikationen. Diese sind ähnlich wie ein Live-Ticker: berichtet wird möglichst nah am Jetzt. Es wird dokumentiert, was vor Ort passiert, was das Publikum beisteuert, wird untergemischt. Besuchende werden zu Akteur*innen, Interessierte zu Voyeur*innen, Sammelnde zu Produzent*innen. Alles wird gedruckt und herausgegeben – die entstehenden Hefte können vom Publikum mitgenommen werden.
Mito hingegen ist eine überlebensgroße Puppe, die in Kooperation mit dem Puppentheater Halle entstanden ist und die, getragen von ihrer Schöpferin Brianna Blug, zur Museumsnacht den Volkspark erkunden möchte. Kleine und große Besucher*innen können erfahren, wie Mito entstanden ist und welche Pläne sie hat. Vor und nach dem Lauf kann Mito in der Galerie besucht werden.

In der multimedialen Lesung Deus ex Machina Manuel setzt sich Alva Berlich mit der Kinetik des Erzählens auseinander und nutzt dafür den Fahrstuhl als Vehikel. Der Fahrstuhl mit seiner eigens verborgenen Bühnentechnik kann als eine uneinsehbare Bühne des Alltags verstanden werden, er ist Backstage schlechthin und bündelt und konzentriert auf kleinstem Raum das Öffentliche und das Intime.

Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr
GIGA 8, ein episodischer Modefilm mit Gigi Spelsberg. Anschließend Gespräch mit Teilnehmenden des Semesterprojektes und mit Dana Elmi Sarabi, Künstlerische Mitarbeiterin Modedesign.

Mittwoch, 22. April 2026, 18 Uhr und 19.30 Uhr
Human dolphin communication and their aftermath. Ein tragisches Theaterstück von und mit Rouven Guder, Ina Panknin und Antonia Roziewski
HumanGPT. Eine Performance mit Simon Gärtner

Dienstag, 28. April 2026, 19 Uhr
Bühnen der Existenz (Teil 1) mit Sophia Scherer, Clara Belrich, Nut Srisuwan und Lena Kron

Mittwoch, 29. April 2026, 15-20 Uhr
Re: voices. Performance mit Caroline Palm und Maria Winkler und weiteren Performenden

Dienstag, 5. Mai 2026, 16 Uhr und 19 Uhr
Checke. Performance mit All of the Above (Otto/Germershausen)
Mashup Media. Theater und bildende Kunst. Projekte von Sebastian Hartmann, Dresden, und Prof. Prof. Tilo Baumgärtel
Infostand von Malin Kienle ist geöffnet. *

Mittwoch, 6. Mai 2026, 18 Uhr
Königin Christina von Schweden oder How to Queer a Queen. Lecture von Prof. Dr. Veronica Biermann

Donnerstag, 7. Mai 2026, 15–17 Uhr
Präsentation des Seminars Don’t Look at Me — Handlung, Körper und Macht in der performativen Vermittlung im Ausstellungskontext durch die Studierenden und edugrapes (Natalia Peña & Christopher Utpadel). 
Siehe: www.burg-halle.de/dont-look-at-me  


Museumsnacht Halle & Leipzig
Sonntag, 9. Mai 2026, 15-23 Uhr

  • 15–16 Uhr
    Mito. Ein Puppenlauf mit Brianna Blug (in Kollaboration mit dem Puppentheater Halle)
  • 15–23 Uhr
    Live-Publikation. Aktion von BCC: ruckizucki
  • 21–21.30 Uhr
    Reflexion. Performance mit Carolin Rüllich und Ines Wassermann
  • 21.30–22 Uhr
    Playable Images v1.01. Live-Set mit Volker Buchwald

 

Dienstag, 12. Mai 2026, 19 Uhr
shiver, scream, dream. Ein performatives DJ-Set mit Clara Behr

Mittwoch, 13. Mai 2026, 18 Uhr
Lokales Skandalmaterial. Performance mit Nils Jäger und Hanner Frerich, Rahel Gebhardt, Nele Lippert, José Madrigal Despaigne, Carolin Rüllich, Helen Stolzenberg, Rosa Suhrbier, Louis Voelkel

Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr
Ohr-Land-Oh. Performance mit Luri Schmidt

Mittwoch, 20. Mai 2026, 18 Uhr
Deus ex Machina Manual. Multimediale Lesung mit Alva Berlich

Dienstag, 26. Mai 2026, 19 Uhr
Bühnen der Existenz (Teil 2). Mit Prof. Dr. Marita Tatari, Elenea Ylva Veit und Simone Jahnkow, Michael Schroller, Sophia Scherer, Paula Barth und Anastasia Patapkina

Mittwoch, 27. Mai 2026, 19 Uhr
Klangobjekte. Konzert mit Constantin Carstens, Maximilian Jahn, Samuel Kok, Milan Logar, Sophia Scherer, Michael Schroller und Maria Winkler


Finissage
Sonntag, 31. Mai 2026, 16-20 Uhr

  • Kohllaboration. Partizipative Kochaktion mit Katharina Bäuml, Viv Donner, Moegi Morikawa, Anna Pürschel, Christin Radischat
  • Live-Publikation. Aktion von BCC: ruckizucki
  • Infostand von Malin Kienle und Wunderkammer der Dinge von Ina Panknin sind geöffnet.*


* Infostand von Malin Kienle und Wunderkammer der Dinge von Ina Panknin werden spontan auch an anderen Tagen geöffnet.


Außerdem jeweils Sonntag, 15 Uhr (außer 31.5.2026) 
Führung mit Studierenden der kunstpädagogischen Studiengänge sowie des Masterstudiengangs Kunstwissenschaften. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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Rubriken:

jeweils sonntags um 15 Uhr öffentliche Führung

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