Tuesday
21.07.
13:00

Gedenktag Verstorbener Drogengebrauchender

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Stadt Halle (Saale) lädt zum Gedenken, Informieren und Austauschen ein

Am 21. Juli wird bundesweit der Gedenktag verstorbener Drogenkonsumierender begangen. Der Aktionstag erinnert an Menschen, die infolge ihres Drogenkonsums verstorben sind, macht auf die oftmals schwierigen Lebenslagen suchtkranker Menschen aufmerksam und setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung. Gleichzeitig soll das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit wirksamer Prävention, niedrigschwelliger Hilfsangebote und gesundheitlicher Versorgung gestärkt werden.
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Stadt Halle (Saale) lädt zum Gedenken, Informieren und Austauschen ein

Am 21. Juli wird bundesweit der Gedenktag verstorbener Drogenkonsumierender begangen. Der Aktionstag erinnert an Menschen, die infolge ihres Drogenkonsums verstorben sind, macht auf die oftmals schwierigen Lebenslagen suchtkranker Menschen aufmerksam und setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung. Gleichzeitig soll das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit wirksamer Prävention, niedrigschwelliger Hilfsangebote und gesundheitlicher Versorgung gestärkt werden.

Die Stadt Halle (Saale) beteiligt sich auch in diesem Jahr an dem bundesweiten Gedenktag und lädt am Dienstag, 21. Juli 2026, von 13:00 bis 17:00 Uhr auf den Marktplatz zu einem vielfältigen Informations- und Begegnungsangebot ein.

Im Mittelpunkt steht ein „Markt der Möglichkeiten“, auf den Einrichtungen der Suchthilfe, Beratung, Selbsthilfe und Gesundheitsversorgung ihre Angebote vorstellen. Interessierte haben die Gelegenheit, mit Fachkräften ins Gespräch zu kommen, sich über Hilfs- und Unterstützungsangebote zu informieren und Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen zu erhalten.

Ergänzend werden Vorträge zu aktuellen Themen der Suchthilfe angeboten. Auf dem Programm stehen unter anderem:

  • 14.00 Uhr: Drug Checking – Möglichkeiten und Grenzen der Substanzanalyse, Maria Kilic, drobs Halle (Saale) 
  • 14.15 Uhr: Teillegalisierung Cannabis – Stand der Dinge Angelika Saidi, Dt. Hanfverband – Ortgruppe Halle-Merseburg
  • 14.45 Uhr: Synthetische Drogen – aktuelle Entwicklungen und gesundheitliche Risiken, Peter Jeschke, FA für Neurologie und Psychiatrie und Suchtmediziner, OAGS e.V. 
  • 15.00 Uhr: Zahlen und Fakten zu Suchterkrankungen und Gespräch mit Betroffenen, Alina Pannkoke, SCHIRM-Projekt und KonsumRaumGeben und Betroffene 
  • 16.00 Uhr: Stand der Dinge aus Sicht der Aidshilfe Halle Anna Müller, Aidshilfe Halle/Sachsen-Anhalt 

Mit dem Aktionstag möchte die Stadt Halle (Saale) auf die Bedeutung einer bedarfsgerechten Suchthilfe aufmerksam machen und den Dialog zwischen Fachkräften, Betroffenen, Angehörigen und der Öffentlichkeit fördern. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Vorurteile abzubauen und gemeinsam dazu beizutragen, drogenbedingte Todesfälle zu verhindern.

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