Keshavara - Eastbound Tour
Keshavara tragen auffällige Kopfbedeckungen und sprechen einen abenteuerlichen Dialekt aus Englisch, Hindi, Deutsch und Kauderwelsch. Auf ihrem neuen Album „III“ kreiert die Kölner Band um den deutsch-indischen Musiker Keshav Purushotham Musik, wie andere Leute ihre Cocktails mixen, nachdem sie bereits drei Drinks genossen haben: Verwaschener Kraut-Pop und diasporische Dub-Not-Dub-Exkursionen werden grob abgemessen und dann wild geschüttelt.
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Keshavara tragen auffällige Kopfbedeckungen und sprechen einen abenteuerlichen Dialekt aus Englisch, Hindi, Deutsch und Kauderwelsch. Auf ihrem neuen Album „III“ kreiert die Kölner Band um den deutsch-indischen Musiker Keshav Purushotham Musik, wie andere Leute ihre Cocktails mixen, nachdem sie bereits drei Drinks genossen haben: Verwaschener Kraut-Pop und diasporische Dub-Not-Dub-Exkursionen werden grob abgemessen und dann wild geschüttelt.
Süße und hypnotisierende Melodien, entlehnt aus einem fantastischen Niemandsland an der Grenze zwischen exotischen Bibliothekskompositionen und psychedelischen Soundtracks, verschmelzen mit den Grooves einer Rhythmusgruppe, die sich in den Aufnahmestudios des funkigen Beiruts der Mitte der 70er Jahre wie zu Hause gefühlt hätte. Das Ergebnis ist ein verführerisch bunter Cocktail mit der blendenden Wirkung von halluzinogenem Wackelpudding, gekrönt von einem surrealistischen Zuckerrand. Musik, die wie eine Fata Morgana in der Wüste schimmert und flackert.
Während Keshavaras Debüt ein Soloalbum war und der Nachfolger „Kabinett der Phantasie“ im Wesentlichen ein Duo-Werk, sind Keshav Purushotham, Niklas Schneider, Benedikt Filleböck und Christopher Martin mit ihrem selbst produzierten dritten Album, das schlicht „III“ heißt, endlich zu einer vierköpfigen Band zusammengewachsen. (keshavara.com)