Marty Surpreme (OmU)
Marty Supreme ist ganz sicher kein übliches Porträt eines Sportlers. Zwar geht es hier am Rande auch um orangefarbene Spezialbälle, den richtigen Schläger und die optimale Griffhaltung; das Werk hält sich indes nicht mit motivierenden Trainingsmontagen oder Fachsimpeleien auf. Safdie nutzt die Dringlichkeit, mit der Sportfilme meist vom Siegeswillen ihrer Figuren erzählen, um uns mit einem stets hochenergetischen Anti-Helden zu konfrontieren. Beim Flirten und Gaunern, beim Spielen und Posen: Marty gibt bei allem grundsätzlich 100 Prozent.Weiterlesen
Marty Supreme ist ganz sicher kein übliches Porträt eines Sportlers. Zwar geht es hier am Rande auch um orangefarbene Spezialbälle, den richtigen Schläger und die optimale Griffhaltung; das Werk hält sich indes nicht mit motivierenden Trainingsmontagen oder Fachsimpeleien auf. Safdie nutzt die Dringlichkeit, mit der Sportfilme meist vom Siegeswillen ihrer Figuren erzählen, um uns mit einem stets hochenergetischen Anti-Helden zu konfrontieren. Beim Flirten und Gaunern, beim Spielen und Posen: Marty gibt bei allem grundsätzlich 100 Prozent. Er ist rast- und rücksichtslos, unreif und unberechenbar – und deshalb ist es der Film ebenso – völlig ausufernd und zugleich hoch konzentriert. Ein Werk, das die Regeln bricht und mit extrabreitem Grinsen davonkommt
Weniger lesen02.03.2026 bis 29.04.2026