Saturday
19.09.
19:00

Neugier und Angst - Eike Berg und Konzert mit "Das Kleine Grusel"

Die Ausstellung von Eike Berg und das Konzert der Band „Das Kleine Grusel“ der „Exil Hallenserin“ Conni Trieder verbindet eins: Angst und Neugier. Der gleichnamige Titel von Bergs Ausstellung trifft genau den Nerv des Konzerts – denn die Musik, teils Kompositionen aus alten Horrorflmen, will genau das auslösen: Freude am Gruseln. Die Neugier auf Angst. Die vier MusikerInnen aus der Kölner, Berliner und Leipziger Jazzszene kommen an diesem Abend erst- und einmalig zusammen, um das Kleine Grusel wieder auferstehen zu lassen.

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Die Ausstellung von Eike Berg und das Konzert der Band „Das Kleine Grusel“ der „Exil Hallenserin“ Conni Trieder verbindet eins: Angst und Neugier. Der gleichnamige Titel von Bergs Ausstellung trifft genau den Nerv des Konzerts – denn die Musik, teils Kompositionen aus alten Horrorflmen, will genau das auslösen: Freude am Gruseln. Die Neugier auf Angst. Die vier MusikerInnen aus der Kölner, Berliner und Leipziger Jazzszene kommen an diesem Abend erst- und einmalig zusammen, um das Kleine Grusel wieder auferstehen zu lassen.

Konzert mit Band "Das Kleine Grusel"
Das Kleine Grusel empört sich über die Unzulänglichkeit menschlichen Strebens, schreit sich beim Tränenbächlein die Eifersucht aus der Seele, lässt die Toten eine schauerliche Polka auf den Gräbern tanzen und haucht als zarte Rosemary ihrem Teufelchen ein Wiegenlied. Messerschneidig wagt sich Das Kleine Grusel von Waits und Weill über Tschaikowski hin zu einem düsteren Krimi samt Geschrei. Es entsteht ein ungeheuerliches Klangpanorama von lieblicher Süßholzmelodie bis zur haarsträubenden Geräuschgrätsche. Vage Erinnerungen an Hitchcock und Polanski lassen uns angenehm erschauern.

Das Kleine Grusel : Conni Trieder - Querföte, Bassföte, Stimme | Mark Pringle - Keys | Paula Wünsch - Kontrabass | Dominik Mahnig – Schlagzeug

Medienkünstler Eike Berg mit "Angst & Neugier"
Die Ausstellung führt den in Halle (Saale) geborenen Künstler nach Jahrzehnten in Braunschweig, Budapest und München wieder zurück in seine Heimatstadt. In den Ausstellungsräumen nur drei Häuser von dem Ort seiner Kindheit entfernt entfaltet sich ein weites Panorama mit Arbeiten von seiner Jugend bis heute, von Radierungen und Grafiken über Video- und Laserinstallationen bis zu Fotografe und Computerkunst. Der subjektive Blick von Künstlerinnen und Künstlern auf die Umgebung sensibilisiert − über die Umsetzung in Kunst − die Wahrnehmung der Betrachtenden. Aber nicht nur die Umstände, sondern auch die eigene Entwicklung im Lebenslauf prägen das Kunstschafen. Immer neue Erfahrungen und Beobachtungen fließen in die künstlerische Arbeit ein, über eine längere Zeit hinweg werden die Strukturen der Persönlichkeit in den Kunstwerken sichtbar. Die Geschichte des Künstlers Eike Berg spielt seit über 40 Jahren an vier Wohnorten in drei Ländern und zwei politischen Systemen sowie einer Vielzahl von Plätzen weltweit und dauert immer noch an ... Im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Eike Berg steht die Frage nach Struktur und Wesen des menschlichen Wissens und Wahrnehmens. Um diese semantischen Zentren kreisen die Arbeiten auf unterschiedliche konzeptuelle Art und Weise und in verschiedenen Kunstgattungen. Dabei haben alle Arbeiten einen Fokus auf die Veränderung gemein. In ihrem Mittelpunkt stehen meist Grenzgebiete und Übergänge: Raum und Zeit, Realität und Abstraktion. Eine der Grundrichtungen in der Kunst von Eike Berg ist die Nähe zum Natürlichen, zum Ursprünglichen. Die Sehnsucht, dass die von ihm verwendeten Technologien in einem bestimmten Maße fassbar, menschlich blieben.

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