6. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Halle
Wie sieht Musik aus, und wie klingen Bilder? Diese Frage liegt dem Kontrabasskonzert von Frank Proto zugrunde, das sich vier Gemälde von Pablo Picasso als Inspiration genommen hat: »Four Scenes after Picasso« übersetzt Ma lerei in Klang, formt aus Farben, Formen und Perspektiven prägnante musikalische Bilder und macht den Kontrabass so zum seltenen Solo-Erzähler zwischen Linien, Flächen und einem Orchester voller eruptiver Energie.Weiterlesen
Wie sieht Musik aus, und wie klingen Bilder? Diese Frage liegt dem Kontrabasskonzert von Frank Proto zugrunde, das sich vier Gemälde von Pablo Picasso als Inspiration genommen hat: »Four Scenes after Picasso« übersetzt Ma lerei in Klang, formt aus Farben, Formen und Perspektiven prägnante musikalische Bilder und macht den Kontrabass so zum seltenen Solo-Erzähler zwischen Linien, Flächen und einem Orchester voller eruptiver Energie. Das einzig artige Solokonzert wird dabei von zwei romantischen Klas sikern umrahmt: Der spritzigen, selbstbewussten Ouvertüre von Fanny Hensel und der zweiten Sinfonie von Johannes Brahms – einem tiefsinnigen Werk, das lange zwischen Frohsinn und Ernst, Idylle und Melancholie pendelt, bis es schließlich in einem jubelnden Finale aufgeht.
Fanny Hensel: Ouvertüre für Orchester C-Dur Frank Proto: Konzert für Kontrabass und Orchester Nr. 3 »Four Scenes after Picasso« Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Johanna Malangré
Seit 2022 ist Johanna Malangré Chef dirigentin des Orchestre de Picardie. Gastdirigate führten sie u. a. zum Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre National de France, der Real Filharmonia de Galicia und dem Nagoya Philharmonic Orchestra. 2017 war sie Conducting Fellow der Lucerne Festival Academy, seither gastiert sie regelmäßig in Luzern. 2019 wurde Malangré als Ge winnerin des MAWOMA-Wettbewerbs ausgezeichnet. Sie studierte bei Johan nes Schlaefli, Bernard Haitink, Paavo Järvi und Reinhard Goebel. Mit Gautier Capuçon veröffentlichte sie 2022 das Album »Sensations«.
Szymon Marciniak
Szymon Marciniak gilt als einer der führenden jungen Kontrabasssolisten. Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch ganz Europa sowie nach Asien und Nordamerika. Marciniak arbeitete mit zahlreichen renommierten Orchestern zusammen, darunter dem Royal Con certgebouw Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra. Neben der Auf führung des traditionellen Repertoires hat Marciniak ein besonderes Interesse an neuen und unbekannten Stücken und arbeitet mit zeitgenössischen Komponisten zusammen. Marciniak ist Professor für Kontrabass an der Hoch schule für Musik Saar in Saarbrücken
Fanny Hensel: Ouvertüre für Orchester C-Dur
Frank Proto: Konzert für Kontrabass und Orchester Nr. 3 »Four Scenes after Picasso«
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Weniger lesen14.03.2027 bis 15.03.2027
Weitere Termine 2027
Einführung jeweils 45 Min vor Beginn