Carillonkonzert

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Das Carillon im Roten Turm auf dem halleschen Marktplatz ist mit seinen 76 Bronzeglocken das größte Glockenspiel Europas. Die Glocken tönen nicht nur im Takt der Zeit. Sie verraten auch täglich die Zahl der neugeborenen Kinder in Halle und empfangen sie mit dem „Halleluja“ aus Händels Messiah. Regelmäßig finden Konzerte mit regionalen und internationalen Musikerinnen und Musikern statt.

Über den Carillonneur

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Das Carillon im Roten Turm auf dem halleschen Marktplatz ist mit seinen 76 Bronzeglocken das größte Glockenspiel Europas. Die Glocken tönen nicht nur im Takt der Zeit. Sie verraten auch täglich die Zahl der neugeborenen Kinder in Halle und empfangen sie mit dem „Halleluja“ aus Händels Messiah. Regelmäßig finden Konzerte mit regionalen und internationalen Musikerinnen und Musikern statt.

Über den Carillonneur

Karel Keldermans ist einer der herausragenden Glockenspieler Nordamerikas. Er studierte Glockenspiel mit Piet van den Broek an der Royal Carillon School in Mechelen (Belgien) und erhielt dort ein Konzertdiplom für Carillon magna cum laude. An der niederländischen Glockenspielschule Amersfoort führte er seine Studien mit Peter Bakker fort. Konzertreisen führten ihn nach Europa, Nordamerika und Australien. 

Im Jahr 2000 wurde er Carillonneur am Concordai Seminary in St. Louis, Missouri. Bis 2012 war er "Vollzeit-Carillonneur" für den SpringfieldPark District in Springfield, Illinois. Über 36 Jahre hinweg war Keldermans Direktor des renommierten "Springfield International Carillon Festival". Sechs Solo-CD’s mit seiner Carillonmusik und eine CD in Duett mit dem belgischen Gitarristen Wim Brioen Wim Brioen sind Ergebnisse seines musikalischen Schaffens.

Karel Keldermans war fünf Jahre Präsident der Guilde der Glockenspieler in Nordamerika (GCNA). Gemeinsam mit seiner Frau Linda gab er das Buch "Carillon: Die Evolution eines Konzert-Instrument in Nordamerika" heraus, das in Nordamerika und im Ausland viel Aufmerksamkeit erhielt. 1998 wurde Karel Keldermans gemeinsam mit seiner Frau Linda für ihre Verdienste um das Glockenspiel mit der Berkeley-Medaille geehrt.

Programm

1. Fugue, Matthais van den Gheyn (1721-1785), arrangiert von Karel Keldermans 
2. Scottish Fantasy, John Courter (1941-2010), arrangiert von Juergen Buchner
3. Variations on a theme by Mozart, Mauro Giuliani (1781-1829)
4. Impromptu (Homage a Chopin), Ferd Timmermans (1891-1967)
5. Leyenda, Isaac Albeniz (1860-1909), arrangiert von Bert Gerken 
6. Geschichten aus Wienerwald, Johan Strauss (1825-1869)
7. Estudios, Fernando Sor (1780-1839), arrangiert von Ronald Barnes

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