Die Kritik der Pinie. Lesung mit Durs Grünbein
Der Georg-Büchner-Preisträger liest aus dem noch unveröffentlichten Lyrikband „Die Kritik der Pinie“ und spricht über Landschaft, Natur und Wahrnehmung. Die Lesung findet im Rahmen der Kabinettausstellung „Zeit in der Landschaft“ von Claudia Berg statt. Parallel zur Kabinettausstellung in der Kunsthalle „Talstrasse“ sind in der Galerie Erik Bausmann unter dem Titel „Zeit im Raum – interni e dintorni“ Interieurarbeiten von Claudia Berg bis 15. November 2026 zu sehen.
WeiterlesenDer Georg-Büchner-Preisträger liest aus dem noch unveröffentlichten Lyrikband „Die Kritik der Pinie“ und spricht über Landschaft, Natur und Wahrnehmung. Die Lesung findet im Rahmen der Kabinettausstellung „Zeit in der Landschaft“ von Claudia Berg statt. Parallel zur Kabinettausstellung in der Kunsthalle „Talstrasse“ sind in der Galerie Erik Bausmann unter dem Titel „Zeit im Raum – interni e dintorni“ Interieurarbeiten von Claudia Berg bis 15. November 2026 zu sehen.
Durs Grünbein gehört zu den bedeutenden deutschsprachigen Dichtern und Essayisten der Gegenwart. Seit seinem literarischen Debüt in den späten 1980er-Jahren hat Durs Grünbein das Bild der deutschsprachigen Gegenwartslyrik entscheidend mitgeprägt. Sein Werk umfasst Gedichte, Essays und Prosatexte, in denen sich genaue Beobachtung mit philosophischer Reflexion, naturwissenschaftlichem Denken und historischen Perspektiven verbindet. Grünbein schreibt über Körper und Städte, Antike und Gegenwart, Natur und Zivilisation – und immer wieder über die Frage, wie Wirklichkeit durch Sprache wahrgenommen und gedacht werden kann.
Die „Kritik der Pinie“ führt diese Auseinandersetzung fort und nimmt die Pinie als Ausgangspunkt für poetische und essayistische Betrachtungen. Damit berührt das Buch unmittelbar Fragen, die auch in Claudia Bergs Arbeiten eine zentrale Rolle spielen. Die Arbeiten der halleschen Künstlerin bewegen sich zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem und verbinden konkrete Landschafts- und Raumerfahrungen mit Fragen nach Erinnerung und Wahrnehmung.
Durs Grünbein nimmt an diesem Abend Bezug auf die Arbeiten von Claudia Berg. Seine Beschäftigung mit Landschaft und Natur trifft dabei auf Bergs künstlerische Auseinandersetzung mit Landschaft, Raum und Wahrnehmung.
Durs Grünbein, 1962 in Dresden geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Rom. Seit seinem literarischen Debüt Ende der 1980er-Jahre hat er zahlreiche Gedichtbände, Essays und Prosawerke veröffentlicht. Für sein Werk erhielt er unter anderem 1995 den Georg-Büchner-Preis. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
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nur am 08.10.2026