Sunday
21.02.
10:00

Johanna Schütz-Wolff. Die Retrospektive

Sie war eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne und gilt mit ihren Gobelins als Begründerin des expressiven Bildteppichs: Johanna Schütz-Wolff (1896–1965). Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird diese herausragende Künstlerin in ihrer Geburtsstadt mit einer umfassenden Werkschau gewürdigt.

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Sie war eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne und gilt mit ihren Gobelins als Begründerin des expressiven Bildteppichs: Johanna Schütz-Wolff (1896–1965). Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird diese herausragende Künstlerin in ihrer Geburtsstadt mit einer umfassenden Werkschau gewürdigt.

Nach ihrem Studium an der Burg Giebichen­stein und in München baute sie ab 1920 die Textilklasse an der halleschen Kunst­gewerbe­schule auf, die sie bis zu ihrer Freiberuflichkeit 1925 leitete. In ihren großformatigen Webereien mit reduziert agierenden Figuren auf dunklem Grund entwickelte sie eine wirkmächtige Sprache. Einen weiteren Schwerpunkt ihres Schaffens bilden Arbeiten auf Papier, vor allem Holzschnitte und Monotypien. Daneben zeichnet es sich durch ein bisher kaum beachtetes Werk architektur- und baubezogener Kunst aus.

In ihrem umfangreichen Œuvre widmet sie sich immer wieder­kehrenden Themen: der Nähe und Ferne im Zwischen­menschlichen aber auch der Beziehung zwischen Mensch und Kreatur. Johanna Schütz-Wolffs Werke vereinen in ihrem Abstraktions­gehalt Modernität und Zeitlosigkeit.

Die Ausstellung präsentiert eine emanzipierte und in höchstem Maße eigenständige, von den Nationalsozialisten diffamierte Künstlerin und Wegbereiterin der Moderne aus Halle (Saale) in ihren zahlreichen Facetten.

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Mittwochs geschlossen
Feiertage: 10–18 Uhr
24./31.12. geschlossen

Preis:
Die aktuellen Eintrittspreise finden Sie auf der Website des Museums.
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