Landschaftsinszenierung und Gartenkunst, Alexisbad im 19. Jahrhundert

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Vortrag von Heike Tenzer (Halle [Saale]), Referentin für Gartendenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt.

Gemeinsame Veranstaltung des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mit der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V, Landesverband Sachsen-Anhalt.

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Vortrag von Heike Tenzer (Halle [Saale]), Referentin für Gartendenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt.

Gemeinsame Veranstaltung des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mit der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V, Landesverband Sachsen-Anhalt.

Europaweit entstanden im 18./19. Jahrhundert Kurbäder, bevorzugt in landschaftlich reizvollen Gegenden, wie Taleinschnitte oder Gebirgsränder. In jener Zeit wandelte sich die Badekultur, reine Badekuren traten zugunsten von Trinkkuren zurück, man pflegte einen ungezwungenen gesellschaftlichen Umgang. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts bezog man die nähere Umgebung in das Kurgeschehen ein. Burgruinen, Wasserfälle, Aussichtspunkte wurden für den Badegast als Wanderziele erschlossen. In Abhängigkeit von den naturräumlichen und gartenkünstlerischen Fähigkeiten entstanden teilweise pittoreske Landschaften, die wir heute als Landschaftsgärten wahrnehmen oder wie in Alexisbad wiederentdecken. Alexisbad, heute ein Ortsteil der Stadt Harzgerode, spiegelt in seiner mehr als 200-jährigen Geschichte Blüte und Verfall des einzigen Kurortes im anhaltischen Harz wider. Was waren die Beweggründe und Voraussetzungen für das Entstehen dieser Kuranlage im landschaftlich reizvollen, zu jener Zeit nur bergbaulich erschlossenen, Selketal? Worauf beruht die damit einhergehende gartenkünstlerische Inszenierung der umgebenden Landschaft?

Der Zugang erfolgt über den Seiteneingang an der Richard-Wagner-Straße auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle "Landesmuseum für Vorgeschichte".

Der Zugang zum Hörsaal ist barrierefrei.

Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten: Das Fotografieren während des Vortrags ist nicht erlaubt.

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freier Eintritt
Veranstaltungsort:
Der Hörsaal des Landesmuseum ist barrierefrei zugänglich.
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