Susanne Damm-Ruczynski - Halle-Bilder
- Kostenfrei
Susanne Damm, 1955 in Erfurt geboten, studierte 1974 bis 1980 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und wird vom dortigen genius loci der Leipziger Schule befeuert. Sie steht in der Tradition von Heisig, Tübke, Mattheuer, Rink oder Zander und sah sich auch als kreative Verbündete der Schriftsteller und Dichter. Mit deren Werken setzt sie sich intellektuell auseinander und bietet eigenständige Reflektionen voller Anspielungen und Verschlüsselungen an. Dabei zieht die Künstlerin alle Register ihrer virtuosen Meisterschaft.Weiterlesen
Susanne Damm, 1955 in Erfurt geboten, studierte 1974 bis 1980 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und wird vom dortigen genius loci der Leipziger Schule befeuert. Sie steht in der Tradition von Heisig, Tübke, Mattheuer, Rink oder Zander und sah sich auch als kreative Verbündete der Schriftsteller und Dichter. Mit deren Werken setzt sie sich intellektuell auseinander und bietet eigenständige Reflektionen voller Anspielungen und Verschlüsselungen an. Dabei zieht die Künstlerin alle Register ihrer virtuosen Meisterschaft. Arbeiten zu Heinrich Manns „Professor Unrat“ und besonders zu Erich Kästners „Fabian“ zeugen von einem sehr individuellen Blick auf das Wesen dieser Texte, die sie wachen Geistes analysiert und mit der ihr eigenen Fantasie in filigrane, oft verschlüsselte Bildwerke übersetzt. So lesen sich auch ihre Halle-Bilder. Seit 1980 war Susanne Damm-Ruczynski freischaffend in Leipzig und Halle als Malerin, Grafikerin, Illustratorin und Gerichtszeichnerin tätig.
Lutz Grumbach und Theo M. Lies, beide vom Halleschen Kunstverein, führen in einem gemeinsamen Gespräch in die Ausstellung ein.