Leuna-Chemie-Stadion

Leuna Chemie Stadion

Leuna-Chemie-Stadion

In der Händelstadt hat Fußball eine lange Tradition. Im Leuna-Chemie-Stadion erleben die Fans Fußballspiele hautnah und verpassen nichts, denn es ist die Heimat des Halleschen Fußballclubs (HFC).

Mit ca. 15.000 Besucherplätzen erfüllt das Stadion alle Anforderungen, die ein perfektes Fußballevent braucht – baulich, gastronomisch, verkehrs und sicherheitstechnisch.

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In der Händelstadt hat Fußball eine lange Tradition. Im Leuna-Chemie-Stadion erleben die Fans Fußballspiele hautnah und verpassen nichts, denn es ist die Heimat des Halleschen Fußballclubs (HFC).

Mit ca. 15.000 Besucherplätzen erfüllt das Stadion alle Anforderungen, die ein perfektes Fußballevent braucht – baulich, gastronomisch, verkehrs und sicherheitstechnisch.

Geschichte des Stadions
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm die Bedeutung des Sports weltweit zu. So entstand auch in Halle der Bedarf für eine Sportstätte die den internationalen Anforderungen gerecht wurde. Dies hatte zur Folge, dass die Hallenser 1921 mit dem Bau der "Mitteldeutschen Kampfbahn" begannen. Aufgrund von nicht vorhandenen finanziellen Ressourcen konnte das Stadion mit seiner vollen Kapazität von 32.000 Steh- und 3.000 Sitzplätzen erst am 22. August 1936 unter dem leicht variierten Namen "Kampfbahn der Stadt Halle" eingeweiht werden.

Nach 1945 erhielt es die Bezeichnung: "Kurt-Wabbel-Stadion". Kurt Wabbel war, bevor er im KZ Buchenwald verstarb, Gewerkschaftsfunktionär und Stadtverordneter in Halle(Saale).

Nach dem Krieg entwickelte sich das größte Stadion der Stadt zu einer der bedeutendsten Wettkampfstätten Mitteldeutschlands. Es fielen Entscheidungen im Radfahren, Boxen, Fußball und in der Leichtathletik. Von den sechziger Jahren bis hin zur Wende wurde das Stadion jedoch fast nur noch zur Austragung von Fußballspielen genutzt. In diesem Rahmen fanden dort auch drei DDR-Länderspiele und mehrere Europapokalspiele statt.

Nach der sportlichen Wiedervereinigung Deutschlands erlebten die Hallenser im Kurt-Wabbel-Stadion noch eine komplette Spielzeit Zweitligafußball, ehe nach dem sportlichen Abstieg des Halleschen FC Sanierungsmaßnahmen unumgänglich wurden. Im Jahr 2010 wurde das alte Kurt-Wabbel-Stadion abgerissen und derzeit an gleicher Stelle ein kompletter Stadionneubau errichtet.

Die Außenmauer des alten Stadions mit ihren charakteristischen Torbögen und den Figuren aus rotem Porphyr wurde bei der Modernisierung aufgearbeitet und gibt dem Leuna-Chemie-Stadion sein unverwechselbares Gesicht.

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