Women in Jazz

Women in Jazz

3. bis 14. Mai 2023, verschiedene Veranstaltungsorte

Jedes Jahr aufs Neue brilliert das Festival mit Talenten der internationalen weiblichen Jazzszene. Mitreißende Stimmen und Konzerte schaffen einen Jazz, dessen Magie sich der Zuhörer nicht entziehen kann.

Das Festival Women in Jazz ist ein Festival für den zeitgenössischen Jazz. Die besondere Zielstellung des Festivals ist die Präsentation von Jazzprojekten, deren künstlerische Leitung in der Verantwortung einer Jazzmusikerin liegt. Das Festival hat Vorbilder in den USA. In Europa ist es mit dieser besonderen Ausrichtung einzigartig. Das Festival ist neben seiner Einzigartigkeit im europäischen Kulturangebot auch als ein wichtiger Beitrag für die Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Kunst.

Das Programm des 18. Festival Women in Jazz wird die besondere Vielfalt des heutigen Jazzangebotes reflektieren, aber auch ganz besonders das musikalische Können und die leidenschaftliche Ausdrucksstärke der Jazzmusikerinnen auf den Festivalbühnen präsentieren. Wie immer ist das Festivalprogramm international aufgestellt. Über das Thema "African Soul" werdet ihr sehr von Emotionen geprägte Konzerte erleben und das Thema Migration in der Musik beleuchten.

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Auf der Webseite von Women in Jazz könnt ihr euch ganz einfach und bequem Tickets für eure Lieblingsveranstaltung für das Festival sichern.

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Hintergrund und Künstlerinnen

Unter dem Titel "African Soul" gibt es eine Begegnung mit afrikanischen Jazzmusikerinnen. Die Künstlerinnen, die zum 18. Festival Women in Jazz eingeladen sind, sind zumeist Nachfahren von nach Europa eingewanderten Afrikanerinnen und Afrikanern. Sie sind heute Teil der Gesellschaft der Länder, in denen Sie künstlerisch tätig sind. Ihre künstlerische Kreativität ist beeindruckend und ansteckend, sie bestimmen die Entwicklung ihrer gewählten Musikrichtung mit und sie werden als Teil der Musikszene ihrer neu gewählten Heimat verstanden. Das Festival präsentiert Künstlerinnen aus Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. Ein Blick auf die Vielfalt des Jazz, der in einem Kontinent mit mehr als 50 Ländern und über eine Milliarde Einwohner ein fast unerschöpfliches Reservoir an musikalischen Traditionen und Einflüssen besitzt. Dabei ist die Musik afrikanischer Jazzmusikerinnen nie Selbstzweck, sondern Ausdruck von Lebensumständen oder Erfahrungen, die sie mit anderen teilen möchten. In diesem Sinne verstecken die Künstlerinnen in ihrer Musik nie ihre Gefühle und Gedanken, was sich oft in einer stark emotionalen Präsentation, egal ob im Vokal- oder auch Instrumentalbereich, dokumentiert.

Aus Frankreich begrüßen wir die in Angola geborene Drummerin und Sängerin Lucia de Cavalho und die Jazzschlagzeugerin Anne Paceo, die an der Elfenbeinkünste geboren wurde. Aus Deutschland kommt die Deutsche Jazzpreisträgerin 2022 Fola Dada. Ihr Vater stammt aus Nigeria, ihre Mutter aus Deutschland. Gleichfalls in Deutschland lebt die in Südafrika geborene Sängerin Thabilé. Diesudanesisch-italienische SängerinAmira Kheir lebt in London und mit den beiden in Afrika geborenen Gästen YeukaiMakoni(voc) und Angie Amra Anderson (perc) präsentiert sich die 1969 mit Musikern aus Ghana und Nigeriagegründete Gruppe OSIBISA.

Darüber hinaus gibt es Konzerte mit namhaften Jazzmusikerinnen wie Dana Masters (US), Rebekka Bakken (NO), ZaraMcFarlane (GB) und MakikoHirabayashi (JP/DK). Die UNI-BIGBAND HALLE feiert ihren 30. Geburtstag und auch das Projekt NEXT GENERATION WOMEN IN JAZZ wird mit Konzerten, Wettbewerb und Workshop fortgesetzt.

Weitere Informationen

Unsere Tipps

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Fr. 03.02. 19:30
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Fr. 03.02. 20:00
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Fr. 03.02. 20:00