Mannsbilder. Too hot to Händel?
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Mit der Sonderausstellung „Mannsbilder. Too hot to Händel?“ eröffnet das Händel-Haus am 29. Mai 2026 eine Ausstellung zu historischen und gegenwärtigen Vorstellungen von Männlichkeit in Musik, Kunst und Gesellschaft. Die Ausstellung begleitet die Händel-Festspiele Halle, die 2026 unter dem Motto „Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher“ stehen.
WeiterlesenMit der Sonderausstellung „Mannsbilder. Too hot to Händel?“ eröffnet das Händel-Haus am 29. Mai 2026 eine Ausstellung zu historischen und gegenwärtigen Vorstellungen von Männlichkeit in Musik, Kunst und Gesellschaft. Die Ausstellung begleitet die Händel-Festspiele Halle, die 2026 unter dem Motto „Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher“ stehen.
Ausgehend von aktuellen Debatten über Männlichkeit führt die Ausstellung in Händels Zeit und wieder zurück in unsere Gegenwart. Auf über 170 Quadratmetern thematisiert sie Rollenbilder, Ideale und Inszenierungen von Männlichkeit im Barock und lädt zur Reflexion heutiger Vorstellungen ein. Mit Gemälden, Figuren, historischen Accessoires, Comics, Musik und multimedialen Elementen eröffnet die Ausstellung unterschiedliche Zugänge zum Thema.
Kuratorin Dr. Juliane Riepe (Stiftung Händel-Haus) stellt Fragen nach den „Mannsbildern“ in Händels Opern und Oratorien. Wie wurden Macht, Stärke, Emotionalität oder Begehren im Barock dargestellt? Wie wurde auch der Mann Händel inszeniert? Und was erzählen uns diese historischen Entwürfe über unsere eigenen Vorstellungen von Männlichkeit heute?
Zu den besonderen Exponaten gehören ein bislang unbekanntes Porträt des Countertenors Carlo Scalzi (ca. 1738), der in London mit Händel zusammenarbeitete, und ein rekonstruierter Händel-Anzug, der von der Firma Gandiva nach historischen Vorlagen erarbeitet wurde. Ergänzt wird die Ausstellung durch Leihgaben der Kunstsammlungen der Veste Coburg, der Meissen Porzellan-Stiftung GmbH sowie aus privater Hand bereichern die Ausstellung. Die grafische Gestaltung erfolgte durch Axel Göhre (Inside Grafik).
Die Ausstellung, die aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert ist, öffnet am 29. Mai ihre Türen – eine Woche vor dem Beginn der Händel-Festspiele Halle 2026, die sich ebenfalls mit historischen und gegenwärtigen Männlichkeitsentwürfen befassen. Unter dem Motto „Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher“ stehen über 80 Veranstaltungen in Halle und Umgebung auf dem Programm, die das Motto vielfältig lebendig machen: Von Händel-Oper bis Drag Show.
Kuratorin: Dr. Juliane Riepe
Ausstellungsgestaltung: Axel Göhre
29.05.2026 bis 17.10.2027
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Dienstag | 10:00 - 17:00 Uhr |
| Mittwoch | 10:00 - 17:00 Uhr |
| Donnerstag | 10:00 - 17:00 Uhr |
| Freitag | 10:00 - 17:00 Uhr |
| Samstag | 10:00 - 17:00 Uhr |
| Sonntag | 10:00 - 17:00 Uhr |